Intelligente Massnahmen / Intelligentes Handeln gefordert

COVID-19: Raffiniert und heimtückisch

Das Corona Virus weist eine einzigartige Kombination auf:

  • COVID-19 ist tödlich (für zu viele!)
  • COVID-19 ist aber nicht bei allen tödlich oder auch nur gefährlich, damit breitet es sich schnell aus. Die Übertragung erfolgt auch bei asymptomatischen Fällen und präsymptomatisch.
  • COVID-19 streut sehr gut und schnell, da es sich beim Husten, Niesen und Sprechen über die Tröpfchen und das Aerosol weiterverbreitet 
  • COVID-19 hält sich lange (bleibt während Stunden infektiös) auf kühlen und glatten Oberflächen. Es kann sich also jemand auch nach Stunden noch über die Hand an einem Türgriff anstecken.
  • Von allen COVID-19 Infizierten haben bis zu 50% einen asymptomatischen Verlauf. Asymptomatisch heisst, eine Person hat sich infiziert, hat aber keine Symptome und weiss daher auch nicht, dass sie infiziert wurde. Entsprechend bewegt sich die Person dann in der Öffentlichkeit und steckt andere Personen an ohne dies zu wissen. Eine massive Verbreitung kann so unendeckt bleiben.

Intelligenz, Entschlossenheit und Schnelligkeit handeln

Das Corona-Virus kann am wirksamsten durch Intelligenz, Entschlossenheit und Schnelligkeit bekämpft werden.

Intelligenz heisst, genau wissen wie es sich verhält, ausbreitet und wo es ist

Entschlossenheit heisst, sobald es lokalisiert ist, entschlossen handeln und die betroffene Person isolieren. Die isolierte Person sollte möglichst gut unterstützt werden, Hilfeleistung und wenn nötig Medikamente erhalten.

Schnelligkeit heisst, keine Zeit verlieren. Dies bedeutet insbesondere, dass nach einem positiven Covid-19-Befund sofort gehandelt wird. Oft bleiben nur wenige Stunden Zeit, um eine neue Infektion zu vermeiden.

Der Unterschied, der Intelligenz, Entschlossenheit und Schnelligkeit ausmachen kann, beispielsweise mit einem HIM, ist hier aufgezeigt:

Agieren statt reagieren

Im Moment wird vor allem reagiert, statt agiert. In allen Bereichen. Auf der einen Seite ist es verständlich und auch zwingend zu reagieren. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Notwendigkeit, vorausschauend zu agieren.

Die Hauptursache, weshalb nicht vorausschauend agiert wurde, lag primär an den fehlenden Informationen. In der Anfangsphase Mitte Januar, als die Epidemie in Wuhan bekannt wurde, ist in der Schweiz keine Taskforce eingesetzt worden (oder sie war nicht sichtbar).

Bis in den März hinein gab es fundamentale Fehleinschätzungen mit fatalen Folgen auf Grund des fehlenden Wissens und Bewusstseins.

Spätestens jetzt sollte alles daran gesetzt werden, die Informationsbasis in allen Belangen zu verbessern, sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe. Es muss Licht in die Sache gebracht werden, statt weiterhin im Dunkeln umherzuirren.

Schon am 19. März 2020 wurde im Swiss Medical Journal ein Artikel geschrieben, der zum intensivierten Testen aufgerufen hat. “You cannot fight a fire blindfolded. And we cannot stop this pandemic if we don’t know who is infected.” (World Health Organization Director-General, 16 March 2020).    

Dann gelingt es auch zu Handeln, um Schaden an Leib und Leben wie auch zusätzlichen  wirtschaflichen Schaden zu vermeiden.  Der Corona-Stier muss an den Hörnern gepackt werden.




 



 
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