Wichtige Fragen, die zu beantworten sind

Die folgenden wichtigen Fragen müssen beantwortet werden können. Und natürlich nicht irgendwann, sondern möglichst schnell und detailliert. Die statistischen Antworten müssen öffentlich verfügbar sein. Wissenschaft, Forschung, die Bevölkerung und auch die Politik benötigen die Informationen für die Entscheidungsfindung.

Es gäbe Werkzeuge, die das sofortige und effiziente Sammeln ermöglichen. Selbstverständlich kann der Datenschutz auch sichergestellt werden.

Wie viele Infizierte haben wir?

  • Wo haben sich die Personen sich infiziert? (Vermuteter Ort / Personen)

  • Wann haben sich die Personen infiziert? (Vermutetes Datum / Zeit)

  • Wo sind die Infizierten geographisch? (Und wo haben sie sich aufgehalten)

  • Wie ist die Altersstruktur der Infizierten?

  • Wie ist das Risikoprofil der Infizierten?

  • Wie gross ist die Dunkelziffer? (u.e. Verwendung von Antikörpertests)

Wie viele Kranke haben wir?

  • Wieviele Kranke sind zu Hause?

  • Wie schwer sind sie krank?

  • Wie lange sind sie schon krank?

  • Welche Symptome haben die Kranken?

  • In welchen Orten wohnen die Kranken?

  • Sind die Kranken getestet worden?

  • Wieviele der Kranken sind COVID-19 positiv getestet worden?

  • Wieviele der Kranken sind COVID-19 negativ getestet worden?

  • Brauchen die Kranken zusätzliche (medizinische und nicht-medizinische) Hilfe?

  • Möchten die Kranken in ein Spital eingeliefert werden?

  • Haben die Kranken so starke Atembeschwerden, dass sie Sauerstoffunterstützung oder Beatmung benötigen?

Haben wir genügend Spitalbetten?

  • Wie viele Spitalbetten haben wir?

  • Wie viele Betten in Intensivstationen haben wir?

  • Wie viele Betten in Intensivstationen mit Beatmungsgeräten haben wir?

  • Wo und wie viele COVID-19 Patienten haben wir in den Spitälern?

  • Wo und vieviele Spitalbetten sind belegt, bzw. sind noch frei?

  • Wo und wieviele Spitalbetten auf Intensivstationen mit Beatmungsgeräten sind belegt, bzw. sind noch frei?

Welche Mittel haben wir gegen COVID?

  • Welche Mittel gibt es gegen COVID-19? (Medikamente, Plasma,...)
  • Welche Mittel wurden gegen COVID-19 angewendet?
  • Wie oft und bei wem wurden COVID-19 Mittel angewendet?
    In den USA hat Oracle in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden die Webseite https://covid19.oracle.com/ aufgeschaltet, um in Echtzeit Informationen über die Anwendung (Wirksamkeit, Nebenwirkungen, etc.) von möglicherweise hilfreichen Medikamenten. Geschwindigkeit ist hier ein entscheidender Faktor. 
  • Was sind die Erkenntnisse aus der Anwendung von Mitteln gegen COVID-19?

Wieviele Tote haben wir?

  • Wieviele sind am Coronavirus gestorben?

  • Wo sind sie am Coronavirus gestorben (im Spital, Alters/Pflegeheim oder zu Hause)?

  • Altersstruktur der am Coronavirus gestorbenen?

  • Wieviele haben an welcher Vorerkrankung gelitten?

Wieviel Genesene haben wir?

Das ist eine Frage die die WHO allen Ländern stellt. Die Schweiz ist aber nicht in der Lage, diese wichtige Frage der WHO zu beantworten. Die Aussage des BAG lautet einfach: Diese Zahlen haben wir nicht. Das wäre ja noch verständlich, aber was unverständlich ist, dass keine Bemühungen unternommen werden um diese Zahlen zu beschaffen. Kein Interesse, ist zumindest der Eindruck der vermittelt wird.

  • Wer war krank und ist jetzt wieder gesund?

  • Wer hat Antikörper im Blut?

  • Wieviele und welche Personen im Gesundheitswesen haben Antikörper im Blut?

Proaktiv handeln, statt passiv reagieren

Viele der Fragen sind banal und wären sehr einfach zu beantworten. Sie müssen nur geschickt und intelligent gesammelt werden.  Heute können die Behörden diese wichtigen Fragen zum grössten Teil nicht beantworten, weil die Daten schlicht fehlen.

Dabei gäbe es Werkzeuge, die eine rasche Beantwortung einfach und schnell ermöglichen würden. Der Aufwand ist in keinem Verhältnis zu den Schäden an Leib und Leben sowie den ökonomischen Schäden, die durch das Nichthandeln verursacht werden. Taiwan und Island haben am besten gezeigt wie es funktioniert, und dass es funktioniert. Die Politik und Behörden sind gefordert.

 



 



 
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